Die Semesterferien beginnen - für mich zunächst in der Hauptstadt und gehen dann für ein halbes Jahr in Dublin weiter. Darauf freue ich mich.
Mein Weblog wird mit diesem Beitrag Unendlichkeit, gelernt, dieses zu erlangen. Weiterhin gab es viele Lernstrategien und Übungen. Die werde ich sicher mal anwenden.
Mit lieben Grüßen aus Berlin verabschiedet sich hier
Susanne
Susanne F.today.net - 27. Jul, 22:58
Das Bewusstsein nimmt nur 7-10% alles aufgenommen wirklich auf. Es kann jedoch triniert werden.
In der letzten Stunde haben wir uns deshalb mit den 12 Fragewörtern beschäftigt, deren Lösung schon einmal Blog-Hausaufgabe war.
Ich habe in meinem Blog festgestellt, dass ich immerhin 8-9 Treffer hatte. Wir haben weiterhin gelernt, dass das Lösen der Fragewörter nur zustande kommen kann, wenn man sich überlegt, nach WAS man eigentlich fragt (--> also von der Antwort zur Frage kommt), sonst hat man auch falsche dabei. So steht jedes Fragewort für eine Art von Antwortmöglichkeit, wie z. B. "wo" für den Ort. In meiner Hausaufgabe hatte ich immerhin 8-9 von 12 Treffern. Das ist doch gar nicht mal so schlecht.
Was mich allerdings interessieren würde: Andere Fragewörter wie "wessen" etc. sind doch auch Fragewörter? Um was für spezielle Fragewörter handelt es sich also? Wie nennt man sie?
Die eigentlich Intelligenz im gestrigen Seminar wurde dann bei einer Aufgabe getestet, in der alle Fragewörter mit einem Fall verbunden werden sollten. Das Ganze wurde von einer Kommilitonin am Beispiel "Ich nehme eine Kopfschmerztablette" vorgetragen. Als Hausaufgabe sollen wir ein eigenes Beispiel wählen.
Ich habe das authentische Beispiel: "Ich sang auf einem Konzert" gewählt. Das ist nämlich gar nicht so lange her, dass ich dies tat.
Fett gedruckt sind Frage- und Antwort, schräg gedruckt findet ihr die allgemeingültige Antwortmöglichkeit, also wonach das Wort fragt.
Wer: ich (Ausnahme: deckt mehrere Antworten ab, fragt nach dem Sprecher)
Was: Arien und Songs (wesentliches Merkmal eines Gegenstandes)
Wann: letzten Samstag ab 15.30 Uhr (Zeit)
Wo: in Strausberg (Ort)
Wie: in Begleitung eines Ensembles (Art und Weise)
Warum: weil ich dafür Geld bekomme (Ursache)
Weshalb: weil ich engagiert wurde (Grund)
Wozu: damit Musik erklingen konnte (Wirkung)
Wofür: um die Leute zu erfreuen (Zweck)
Welches: ein Serenadenkonzert (Eigenschaften)
Womit: mit meiner Stimme und Noten (Mittel)
Wieviel: 7 Stücke (Aufwand, Menge Maß)
Wobei: beim Stadtfest (Bedingung, Voraussetzung, Umstand)
Weiterhin sollten wir uns im Seminar Geschichten ausdenken, um uns Ab- und Reihenfolgen zu merken. Diesmal ging es um Sinneswahrnehmungen in Verbinung mit Gegenständen.
Zu den Geschichten möchte ich nochmal etwas anmerken - passt gerade so gut zum obirgen Musik-Beispiel: mein Vater, der Cellolehrer ist, unterrichtet auch sehr kleine Schüler, die noch nicht in die Schule gehen und somit weder Buchstaben noch Noten lesen können. Damit sich die Schüler diese komplexen Stücke merken können, denkt sich mein Vater immer Geschichten aus, welche all diese Dinge (Melodie, Rhythmus, Dynamik, Tempo etc.) beinhalten und wiedergeben. Oftmals haben diese Stücke gar nichts mit dem Ursprungsstück zu tun, aber da jeder Melodie-Teil eine Handlung beinhaltet, die mit dem Stück in Verbindung gebracht werden kann (z. B. Hase schlendert über die Wiese: Largo; Hase springt hoch: Allegro mit Pizzicato) funktioniert die Verknüpfung.
Ziemlich rechtshemisphärisch...
Susanne F.today.net - 11. Jul, 14:02
In der letzen Sitzung haben wir einen Algorithmus kennengeelernt, der sich vollzieht, wenn wir wir Informationen verarbeiten.
Folgende Schritte laufen dabei ab:
1. Wahrnehmen
2. Betrachten
3. Beobachten
4. Begreifen
5. Erklären und Beschreiben
Als Hausaufgabe sollen wir dies an einem Beispiel deutlich machen.
So dachte ich mir, ich nehme das Beispiel Cocktailmixen - mein Hobby, das ich z. T. durch meinen Vater und z. T. autodidaktisch gelernt habe.
Schritt 1 "Wahrnehmen":
Als Kind habe ich immer wahr genommen, dass meine Eltern alkoholische Getränke ausgeschenkt haben, wenn Besuch anwesend war. Manchmal machte mein Vater auch Cocktails. Die Unterscheidung der Alkoholika bekam ich schnell mit (Musikerfamile!); hängen blieben bei mir allerlei verschiedene bunte Getränke, die mein Vater benutze, wenn er Cocktails mixte. Dabei nahm er i. d. R. keine Vorlagen zu Hilfe sondern improvisierte viel.
Schritt 2 "Betrachten":
Irgendwann habe ich differenzierter wahrgenommen, d. h. zugeschaut, wenn mein Vater Cocktails mixte, weil mich das faszinierte. Da war ich noch sehr jung.
Schritt 3 "Beobachten":
Ich habe dann oft zugeschaut, wenn mein Vater mal wieder mixte. Dabei fielen mir Besonderheiten auf, wie z. B., dass bestimmte Getränke zusammen verwendent wurden und andere nicht. Ein Cocktail, der mehrere Spirituosen (z. B. Gin, Vodka, Rum, Tequila...) beinhaltete, kam selten vor. Mehrere Säfte waren aber durchaus gängig. Von Likören und Sirupen gab es meist nur einen Schuss. Dies waren quasi ungeschriebene Regeln, die beim Cocktailsmixen beachtet werden müssen. Ab und zu habe ich assestiert, aber zunächst nur nach Vorgaben meines Vaters.
Schritt 4 "Begreifen":
Nach Erklärungsversuchen meines Vaters und eigenen Gedanken, habe ich die Regeln aus Schritt 3 verstanden. Mir wurde letztendlich klar, dass Cocktails bunt bzw. optisch ansprechend, süffig und vielseitig sein müssen. D. h. nicht zu viele Spirituosen, weil sie sonst zu stark und bitter schmecken (dass mein Vater mit den Spirituosen bei Cocktails sehr großzügig umgeht, lassen wir jetzt mal außer Acht), Säfte geben die Farbe und füllen und Sirupe die Süße und den optischen Kick. Dementsprechend erfolgt die Dosierung. Auch die Garnierung muss zum Inhalt passen.
Und wenn man Milch oder Sahne mit zu wenig Crushed Ice oder unvorsichtig mit O-Saft mischt, flockt diese halt.
Dies habe ich letztendlich in eigener Erfahrung lernen müssen, wenn ich es nciht gesagt bekommen habe. Dabei konnte es sowohl zu deduktiven als auch induktiven Prozessen kommen. Da ich immer an Beispielen (einzelen Cocktailversuchen) gelernt habe, dominierte die induktive Lernweise.
Schritt 5: Erlären/Beschreiben
In diesem letzen Schritt befinde ich mich momentan. Ich versuche, wenn ich jetzt selbst Mixe, für Fragen meiner Gäste offen zu sein und auch Vorgänge, Regeln und Prozesse weiterzugeben.
Dabei spielt sicherlich der eigene Stil eine Rolle. Ich mache oftmals etwas andere Cocktails als mein Vater und doch haben wir ähnliche Ansätze (wie das Frei-nach-Schnauze-Maß u. ä.).
Ich denke mal, ich werde dieses Handwerk weiter ausbauen (während des nächsten semesters will ich gern kellnern) und hoffentlich auch mal an meine Kinder weiter geben. ;-)
Susanne F.today.net - 4. Jul, 17:55
In der letzten Veranstaltung haben wir eine Aufgabe bekommen, die mich als werdende Deutschlehrerin durchaus anspricht. Zuvor haben wir im Seminar selbst solche Wörter gelöst.
Wir sollten Wörter, deren Buchstaben vertauscht wurden, in die richtige Reihenfolge bringen. Besonders schwer dabei, war es, die Wörter nicht geschrieben zu sehen, sondern in Gedanken zu ordnen.
Als Hausaufgabe sollen wir selbt 7 solcher Wörter verfassen.
Meine Wörter drehen sich natürlich um Begriff Musik. Ich beginne mal beim Leichten und steigere mich dann:
1. Schotenesslül
2. Boeo
3. Seeltab
4. Sonepau
5. Glasergräschen
6. Stabnarkos
7. Opastrinnis
Kleiner Tipp am Rande: Ohne 1. geht gar nichts, bei 2. 4. und 6. handelt es sich um Instrumente, bei 5. und 7. geht es um die Vokalmusik und 2. vereint beides.
Am Samstag war ich übrigens mit meinem Geschwistern im Auto unterwegs. Aufgrund des 80. Geburtstags meines Opas musste ich mal wieder nach Berlin reisen. Mein kleiner Bruder (18 Jahre und 100 kg) kannte ein nettes Spiel, welches das mit der Zeit langweilige "Substantive bilden" ersetzt: Reihum sagt jeder zu einem Begriff nicht ein anhängbares Substantiv, sondern einen anderen Begriff den man damit assoziiert. Dabei kommen interessante Dinge ans Tageslicht, das kann ich Euch verraten. Jedenfalls ist dieses Spiel sicher auch gut in der Schule einsetzbar. Ich werd's mal ausprobieren.
Susanne F.today.net - 1. Jul, 15:39
Eine interessante Wochenaufgabe haben wir in der letzten Veranstaltung bekommen:
Wir sollen 15 Zeilen über den "Freien Willen des Menschen" schreiben:
Um über den Freien Willen schreiben zu können, muss man sich natürlich erst mal im Klaren darüber sein, was die Wörter "frei" und "Wille" bedeuten.
Ohne die Wörter jetzt nachzuschlagen, würde ich sagen, dass frei soetwas bedeutet, wie "ohne Grenzen" bzw. grenzenlos. D. h. es gibt nichts, was etwas Freies beeinflussen könnte. Es ist völlig offen und formbar.
Ein Wille stellt soetwas wie eine theoretische Handlung dar. Wenn jemand vorhat, etwas zu tun, also eine Absicht verfolgt, ist dies sein Wille.
Wenn man beide Inhalte nun zusammensetzt, bedeutet das, es handelt sich beim Freien Willen des Menschen um eine theoretische Absicht, die ein Mensch ohne Einschränkungen und Grenzen festlegt.
Weiterhin muss beachtet werden, dass dem Freien Willen ein theologischer Ursprung und weitere soziologische Aspekte zugrunde liegen. Laut der Bibel gab Gott dem Menschen den freien Willen. Obwohl er ihn nach seinem Ebenbilde schuf und die absolute Macht über in hätte, gab er ihm die Möglichkeit sich frei zu entscheiden - für oder gegen den Glauben an ihn und auch für alle Entscheidungen in seinem Leben. Gott gab dem Menschen damit die Mündigkeit. Dies ist der Grundstein des Freien Willens des Menschen.
So, jetzt habe ich doch mehr als 15 Seiten geschrieben. Meine Gedanken wollte ich jedoch nicht einfach so abbrechen.
Nun hat es mich allerdings doch interessiert, was das Lexikon dazu sagt.
Wikipedia jedenfalls meint:
Der freie Wille ist wie Willensfreiheit und freiwillig eine Bezeichnung für das Wollen eines Menschen, welches dieser von sich aus, also selbst, und vor allem frei zu bestimmen hat. Die Definition der Selbstbestimmung erscheint hier weniger problematisch als die Frage, wovon das eigene Wollen frei zu sein hat, damit von einem freien Willen gesprochen werden kann. Diese Frage ist der zentrale Streitpunkt zwischen den verschiedenen Freiheitskonzepten.
Das war nur der Einleitetext! Hier nur mal zur Info das Inhaltsverzeichnis zum Begriff "Freier Wille":
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Psychologische Bedeutung
2 Von Wünschen über den Willen zur Handlung
3 Bewusste und reflexhafte Bewegungen
4 Philosophische Positionen
4.1 Die Vereinbarkeit von Determinismus und Willensfreiheit
4.2 Kausalität und Quantenphysik
5 Ethische Bedeutung
5.1 Positionen der philosophischen Denkrichtungen
6 Juristische Sichtweise
7 Naturwissenschaftliche Positionen
7.1 Positionen der Neurowissenschaften bzw. Hirnforschung
7.1.1 Experimente von Libet und Pascual-Leone
7.1.2 Deutung des erreichten Erkenntnisstandes
8 Theologische Positionen
8.1 Freiheitsverständnis in der Bibel
8.2 Theologische Diskussion
8.3 Freier Wille im Islam
9 Zitate
10 Literatur
10.1 Klassiker
10.2 Systematische Darstellungen
11 Willensfreiheit in der Belletristik
12 Siehe auch
13 Weblinks
13.1 Grundlegende Information
13.2 Spezielleres
13.3 Kommentare, Essays, Berichte, Kritiken, Interviews
14 Videos
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Wille
Naja, das lässt sich in 15 Zeilen nachtürlich nicht unterbringen!
Susanne F.today.net - 24. Jun, 18:46
Unsere diesmalige Wochenaufgabe soll eine Vorgangsbeschreibung darstellen. Diese soll so genau wie möglich erfolgen und eine Tätigkeit betreffen, die wir jeden Tag tun. Die Beschreibung soll 17 Zeilen lang sein und dabei so genau wie möglich.
Gitarre üben
Ich gehe zunächst ins Wohnzimmer, um meine Gitarre zu holen, da ich mich meistens in meinem Zimmer befinde. Ich stehe auf, öffne die Zimmertür, gehe den Flur entlang bis zum Wohnzimmer, öffne diese Tür und betrete den Raum, gehe geradeaus, bis ich vor meiner Gitarre stehe, die sich in einer Halterung befindet. Meine Gitarre nehme ich aus der Halterung, setze mich auf einen Stuhl und zupfe einige Töne. Meist stelle ich dann fest, dass meine Gitarre verstimmt ist. Ich spiele einen Akkord - meist C-Dur - und versuche zu hören, welche Töne verstimmt sind. Meist stimme ich diejenigen Töne, indem ich die Wirbel der Gitarre nach rechts ode rlinks drehe - je nachdem, ob die Saite höher oder tiefer gestimmt werden soll. Wenn ich der Meinung bin, dass der Akkord nun sauber klingt, kontrolliere ich anhand von anderen Akkorden, ob ich auch bunrein gestimmt habe. Meistens kontolliere ich anhand der Akkorde G-Dur und E-Dur, da diese durch das Abdrücken sehr unterschiedlicher Saiten eine gute Kontollmöglichkeiten aller Saiten bieten.
Hierbei stoppe ich jetzt, da die 17 Zeilen verbraucht sind - und bin verblüfft. Ich bin noch nicht mal beim ersten Stück, das ich üblicher Weise spiele, angelangt. 17 Zeilen sind schnell voll - erst recht, wenn man ganz genau schreibt. Den Stimmvorgang konnte ich nicht mal beenden, weshalb der Vorgang nun "Gitarre stimmen" anstatt "Gitarre üben" heißen sollte.
Was sagt uns das? Auch kleine Vorgänge können einen hohen Energieaufwand aufweisen.
Eine weitere Aufgabe auf freiwilliger Basis war das Heraussuchen von 12 Fragewörtern. Sollten die eigentlich alle mit "w" anfangen?
Ich versuch es mal:
1. wer/wen/wem/wessen
2. was
3. wann
4. wie
5. wo
6. weshalb/warum/wieso/weswegen
7. wohin
8. womit
9. wieviel
10. wozu
11. worum
12. wodurch
Susanne F.today.net - 18. Jun, 19:41
In der letzen Veranstaltung wurde uns mal wieder aufgezeigt, wie kompliziert und vielseitig Denkprozesse ablaufen und wie unterschiedlich man doch als Laie "richtig" oder "falsch" auffasst.
Als Fazit haben wir gelernt, dass Denkprozesse immer rechtshemisphärisch ablaufen sollten. Das macht Intelligenz aus. Anhand eines Tangrams wurde uns auch erfolgreich nachgewiesen, dass wir dies nicht tun.
Es gab dann eine Hausaufgabe, um unsere Intelligenz zu prüfen. Ich hoffe mal, ich schneide nicht so schlecht ab! :-p
Naja, laut Prof. Schmid haben wir Studenten ja sowieso alle einen IQ von mindestens 130, da wir sonst gar nicht studieren würden. Hm... Darauf werd ich mich mal beim nächsten Bewerbungsgespräch berufen, glaub ich...
Also... Wir sollen eine Menge verschiedener Begriffe, die mit dem Anfangsbuchstaben unserers Nachnamens beginnen ordnen. Dazu haben wir Verben bekommen, die wir den Begriffen zuordnen sollen. Die Antworten sollen möglichst spontan/intuitiv kommen.
Dann mal los:
1. zuordnen
Fallbirnen (dem) Fallobst
2. einordnen
Fallbirnen, Falläpfel, Fallpflaumen...
3. überordnen
Früchte (den) Feigen
4. unterordnen
Feigen (den) Früchten
5. vorordnen
Früchte: Fallobst, Flugobst, Feldfrüchte
6. nachordnen
Feldfrüchte: Feldrüben, Feldkartoffeln
7. anordnen
Früchte - Flugobst - Feigen
8. beiordnen
Feldrüben - Feldkartoffen
Puh... Das war echt schwer! Erst mal überhaupt Begriffe und Kategorien zu finden mit F... Habe mich deshalb auf die "Früchte" bezogen - macht das ganze übersichtlicher und einfacher, wenn man eine Kategorie benutzt. War auch schwer genug Früchte mir F zu finden. Ohne Komposita zu benutzen hab ich da nämlich nur "Feigen" gefunden.
Die Verben fand ich unterschiedlich schwer: "über-" und "unterordnen" fand ich am leichtesten. Aber ziwschen "zu-" und "einordnen" einen Unterschied zu erkennen, fand ich echt schwer. habe das Gefühl, dass sie austauschbar sind und ich das irgendwie falsch habe...
Ich möchte jedoch nicht durch die Ergebnisse anderer Weblos beeinflusst werden. Deshalb schaue ich sie mir jetzt erst an.
Susanne F.today.net - 6. Jun, 14:50
In der letzen Veransanstaltung ging es immer noch um unsere griechischen Vorbilder - die Philosophen. Philosophie hin oder her - sie haben doch ziemlich Einfluss auf unsere Denkweisen, Strukturen und auch die Pädagigik genommen. Schüler und Studenten werden mit ihnen "gequält" und irgendwie gelten sie als Vorbild so vieler großer Leute, Wissenschafter, Dichter und Denker - man vergleiche nur mal Goethes Liebe zur griechischen Antike, die er in vielen Werken (wie Faust II) würdigte.
Auch Begriffe aus dieser Zeit, wie "Soktratische Ironie" sind heutzutage Kernbegriffe. - Diesen egriff musst eich mal in einer Deutsch-Hausarbeit thematisieren. Wen das interessiert, der kann hier nachlesen, was
soktratische Ironie bedeutet:
http://www.club-dialektik.de/texte/ironie_des_sokrates.html
Nun aber endlich zur Hausaufgabe. Ich verpreche, nicht von anderen Blogs abgeschrieben zu haben, aber wer auch bei "Google" Vorsokratiker eingegeben hat (dessen Linkfindung meine Hausaufgabe war), wird die gleichen bzw. ähnliche Ergebnisse haben.
Zunächst in eigenen Worten:
Als Vorsokratiker bezeichnet man Philosophen der Antike, deren Lebens- und Wirkungszeit in die Zeit vor bzw. bis Sokrates fällt. Dies kann natürlich nur deshalb so sein, da Sokrates einer der wichtigsten Philosophen darstellt - er war eben so wichtig, dass mit ihm eine neue philosophische Epoche begann, welche die Blütezeit der Philosophie darstellt. Die zu beantwortende Kernfrage beschäftigt sich mit der Erklärung, Funktion und Entstehung der Welt.
Hier also die Links:
allgemeine Infos:
Wikipedia :
http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsokratiker
Peter Möller's Homepage:
http://www.philolex.de/vorsokra.htm
Ureda:
http://www.ureda.de/php/lexikon/anzeige.php3?id=286
http://www.alchemikus.de/alchemie_vorsokratik.html
Gottwein:
http://www.gottwein.de/Eth/philos01.php
Links zu weiterführenden Bereichen:
Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Vorsokratiker
Antike Astronomie (Julius Rabl) - Ein Text über Astronomie bei den Vorsokratikern:
http://www.antikenaturwissenschaft.de/HTML/vorsokratiker.html
Gottwein: Texte von Philosophen:
http://www.gottwein.de/Grie/VSInhalt.php
Seite von Hörg Rudolph (auch Leher) - Frage nach der Unendlichkeit:
http://www.joerg-rudolf.lehrer.belwue.de/kurse/04_mathe_os/vorsokratiker.htm
Bücher bei Amazon:
http://www.amazon.de/Die-Vorsokratiker-I-Jaap-Mansfeld/dp/3150079659
Foren:
http://www.philo-forum.de/
http://www.wer-weiss-was.de/theme47/article462803.html
http://www.politikforum.de/forum/archive/index.php/t-56631.html
Uff, das waren jetzt aber schon ganz schön viele Links und es gibt noch sooooo viele mehr!
Eine (philosophische) Frage möchte ich zum Abschluss noch in den Raum stellen:
Warum gibt es heutzutage nur noch so wenige Philosophen?
Ist die Welt so weit erklärt, dass sie keine Philosophen mehr braucht? Oder gibt es doch genauso viele, die nur keiner kennt?
Und noch ne philosophische Frage, die nicht direkt zum thema gehört: Warum gibt es Menschen, die einfach so in ein fremdes Land auswandern, obwohl die bessere Hälfte sich in Flensburg durchschlägt? Wo diese Stadt doch so schööön ist? Und warum tut der Abschied immer so weh?
Susanne F.today.net - 4. Jun, 16:12